LaserCutter: Unterschied zwischen den Versionen
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Wenn ihr ein File von einem DXF nach SVG konvertieren musstet, kann es sein, dass das nicht mehr genau masshaltig ist, daher ist das Nachkontrollieren sehr wichtig! | Wenn ihr ein File von einem DXF nach SVG konvertieren musstet, kann es sein, dass das nicht mehr genau masshaltig ist, daher ist das Nachkontrollieren sehr wichtig! | ||
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| − | Nun könnt ihr über das Dropdown oben ganz rechts, die Masseinheit in Millimeter umstellen. | + | [[Datei:messen2.png|mini|messen 2]]Nun könnt ihr über das Dropdown oben ganz rechts, die Masseinheit in Millimeter umstellen. |
Nun könnt ihr in den Feldern B für Breite und H für Höhe die Masse in Millimeter ablesen. | Nun könnt ihr in den Feldern B für Breite und H für Höhe die Masse in Millimeter ablesen. | ||
Wenn diese nicht stimmen, können wir die Objekte nun transformieren. | Wenn diese nicht stimmen, können wir die Objekte nun transformieren. | ||
Version vom 4. Mai 2015, 20:36 Uhr
Der LaserCutter des FabLab ist ein LaserSaur, welchen wir über die letzen Monate hinweg aufgebaut haben.
Als Grundlage haben wir die Version 14.03 genommen. Der Rahmen wurde aber nach unten hin von uns bereits höher gemacht, damit wir die Möglichkeit haben, eine motorisierte Z-Achse einzubauen. Diese ist bereits in der Produktion und wird in den nächsten Monaten (Jetzt ist Mai '15) in Betrieb genommen. Nach diesem Zeitpunkt könnt ihr auch grosse Objekte gravieren und müssten den Fokus für dickere Platten nicht mehr von Hand verstellen.
Damit können Sperrholz-, MDF-, Karton- und Acrylglas-(Plexiglas (PMMA Polymethylmethacrylat)) Platten geschnitten oder graviert werden.
DIE DABEI ENTSTEHENDEN DÄMPFE SIND GESUNDHEITSSCHÄDIGEND!
Unterschiedliche Materialien haben unterschiedliche Eigenschaften. Die folgende Tabelle enthält Empfehlungen für die Geschwindigkeits- und Leistungserte.
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Achtung: Diese Anlage arbeitet mit einem unsichtbaren Laserstrahl. Unsachgemässe Bedienung kann zu Verletzungen des Bedienpersonals und/oder zur Beschädigung der Anlage führen! |
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Im FabLab Winti dürfen NUR Holz, MDF, Acrylglas (PMMA) und Karton geschnitten werden! |
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ACHTUNG: Einige Kunststoffe sondern beim Laserschneiden extrem schädliche Gase ab, deshalb darf im FabLab Winti ausser Acrylglas (PMMA) kein anderer Kuststoff geschnitten werden! |
Inhaltsverzeichnis
1. Grundlagen
Unser Lasercutter ist ein OpenSource Projekt namens LaserSaur (http://www.lasersaur.com), welches wir bereits Hard- und auch Softwaremässig speziell für das FabLab Winti erweitert haben und noch erweitern werden.
Wir haben eine 100W-CO2-Laserquelle. CO2-Laserstrahlen sind unsichtbar, daher kannst du nicht sehen, wenn der Laserstrahl irgendwo aus der Maschine schiesst. 100W sind sehr viel Leistung und können auch für dich, deine Augen und deinen Körper sehr gefährlich werden!
Aus diesem Grund ist jeder Betrieb untersagt, sobald die Optiken irgendwie verstellt wurden (z.B. durch Anschlagen mit der Hand)!! Bitte melde dich unbedingt bei einem LabManager!!
2. Eine Datei vorbereiten --> SVG erstellen
Um mit dem LaserSaur möglichst „reibungslos“ arbeiten zu können, benötigen wir eine SVG-Datei mit dem Schnittmuster, dass der Lasercutter danach ausschneiden soll. Wenn ihr im Internet nach Laserprojekten sucht, findet ihr normalerweise SVG- oder DXF-Dateien. Mit SVG-Dateien seid ihr sorgenfrei, mit DXF-Dateien beginnt leider eine Konvertierungs-Odyssee.
2.1 Inkscape Grundlagen
Inkscape ist ein OpenSource Projekt für Illustrationen, man kann mit diesem Tool sehr gut und einfach SVG-Dateien erstellen. Im Übrigen ist SVG ein HTML-Format, wenn ihr genügend Zeit und Lust habt, könnt ihr also eine solche Datei auch von Hand programmieren.
2.1.1. Ein Dokument einrichten
Öffnet nun Inscape und erstellt ein neues Dokument. Nun stelle ich die Arbeitsfläche jeweils so ein, dass sie dem Rohmaterial entspricht, aus dem ich es ausschneide.
2.1.2. Objekte erstellen
Über das Menü auf der rechten Seite könnt ihr nun Kreise, Vierecke, Freihandlinien und vieles mehr zeichnen und erstellen. Positioniert euer Objekt oben links, da ist auch der Nullpunkt des Lasers.
2.1.3. Objekte Gruppieren und Gruppierungen aufheben
Macht euch mit dem Kontext-Menübefehl „Gruppieren“ und „Gruppierung aufheben“ bekannt, welche auf der rechten Maustaste liegen. Diese werdet ihr wohl noch öfter brauchen bei euren Projekten.
2.1.4. Objekte korrekt einfärben
Für die Lasertags brauchen wir zukünftig verschieden farbige Pfade und Objekte. Da der Lasersaur letztlich nur mit Konturen und Pfaden arbeitet, nützt euch eine ausgefüllte Fläche nichts. Ihr könnt Objekte und Pfade wie folgt einfärben; selektiert ein Objekt, klickt mit der rechten Maustaste drauf und wählt „Objekteigenschaften“ nun sollte am rechten Bildschirmrand ein Fenster aufgehen mit den Tabs „Füllen“, „Farbe der Kontur“ und „Muster der Kontur“. Aktiviert bei Füllen das „X“, so ist das Objekt leer und wählt bei „Farbe der Kontur“ eine der Farben für die Schnitt-Reihenfolge (dazu kommen wir gleich).
Manchmal ist das Menü von einem anderen verdeckt, schliesst dann mal das „Filter-Menü“ über das kleine „X“ ganz rechts an der Seite.
2.1.5.Objekte messen
Um sicherstellen zu können, dass ihr auch die richtigen Masse habt, könnt ihr natürlich auch messen. Es ist gerade bei steckbaren Projekten Laserprojekten sehr wichtig, dass die Masse der Schlitze mit den Massen der Platte, die geschnitten wird, übereinstimmt. Wenn ihr ein File von einem DXF nach SVG konvertieren musstet, kann es sein, dass das nicht mehr genau masshaltig ist, daher ist das Nachkontrollieren sehr wichtig!
Selektiert wieder ein Objekt, oben in der Menüleiste hat es nun zwei editierbare Positionsfelder X und Y, sowie zwei Grössenangaben B und H, diese sind aber noch auf die Masseinheit Pixel eingestellt.
Nun könnt ihr über das Dropdown oben ganz rechts, die Masseinheit in Millimeter umstellen.
Nun könnt ihr in den Feldern B für Breite und H für Höhe die Masse in Millimeter ablesen.
Wenn diese nicht stimmen, können wir die Objekte nun transformieren.